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Warum hat das Zebra Streifen? Spannende Fragen Teil 1

Hier gibt es verblüffende Antworten zu spannenden Fragen aus dem Tierreich.

Wusstet ihr ...

... warum das Zebra Streifen hat?

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Warum hat das Zebra Streifen?

Kaum jemand wird behaupten können, dass die Streifen der Zebras zu ihrer Tarnung dienen - denn auffälliger als das schwarz-weiße Muster geht es wohl nicht.

Zur Färbung des Zebra-Fells haben Wissenschaftler unterschiedliche Meinungen: Einige Beobachter meinen, das Streifenkleid erzeuge bei einer sich bewegenden Zebraherde ein derartiges Verwirrbild in Schwarz-Weiß, dass attackierende Raubtiere ein Ziel nicht mehr sicher ausmachen können. Andere haben in jüngster Zeit die Theorie entwickelt, die Streifung sei eine Anpassung zur Abwehr der lästigen Tsetse-Fliege und weitere Krankheitsübertragende Insekten.

Allzu phantastisch schließlich scheint die Theorie zu sein, dass das Sonnenlicht zwischen die aufheizenden schwarzen Streifen und die Lichtabweisenden weißen winzige kühle Briesen entwickeln, die dem Tier die Tageshitze erträglicher machen.

... dass der Gepard das schnellste Landsäugetier ist?

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Der Gepard bewohnt offene Landschaften und muss deshalb schnell sein.

Ein Gepard hat als Bewohner der offenen Landschaft selten Gelegenheit, sich unter Deckung an seine Beute heranzuschleichen. Er muss schnell sein um eine Beute zu erlegen.

Im Spurt erreicht er Spitzengeschwindigkeiten bis zu 105 km/h und kann in nur drei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Er nähert sich vorsichtig einer Huftierherde, wählt ein bestimmtes Tier als Ziel aus und startet den Angriff.

Der Gepard kann diese hohe Geschwindigkeit jedoch nur auf kurzen Strecken durchhalten.

... welches das Farbenprächtigste Säugetier ist?

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Der Mandrill ist das farbenprächtigste Säugetier

Der am prächtigsten gefärbte Affe ist zweifellos der Mandrill. Sein Gesicht erinnert an eine knallig bunte afrikanische Tanzmaske. Der leuchtend rote Nasenrücken des erwachsenen Männchens erhebt sich über den beiden beiden hellblau gefärbten Backenwülsten. Das Gesicht ist von einem gelben Backen- und einem weißen Kinnbart eingerahmt. Das Hinterteil leuchtet in allen Regenbogenfarben.

Mandrills zeigen oft Drohgebärden und Mimik wie zum Beispiel das "Drohgähnen" das nichts mit Müdigkeit zu tun hat. Tatsächlich will der Affe damit zeigen: "Leg dich nicht mit mir an". Zudem zeigt er dabei seine eindrucksvoll langen Eckzähne - als Einschüchterungsversuch.

... dass es Tierbabys gibt, die nur zwei Zentimeter lang sind?

Känguru mit Jungtier

Der Nachwuchs von Kängurus bleibt für circa sechs Monate im Beutel der Mutter.

Ja, bei den Kängurus sind die Babys nur zwei Zentimeter lang. Die kleinen Säugetiere wiegen bei ihrer Geburt weniger als ein Gramm. Trotzdem vollbringen die Mini-Tiere nach ihrer Geburt große Leistungen: Sie krabbeln alleine in den Beutel der Mutter und hängen sich an ihre Zitze. Die lassen sie dann für einige Monate nicht mehr los. Nach etwa sechs Monaten verlässt das Kängurubaby den Beutel seiner Mutter.