Zoologischer Garten » Unsere Tiere » Die Seehunde

Die Seehunde

Seehunde gehören zu den Raubtieren und ernähren sich von Meerestieren und jagen Fische.

Obwohl sie possierlich aussehen, gehören auch Seehunde zu den Raubtieren. Alle Robbenarten ernähren sich von Meerestieren und jagen Fische.

Der Seehund kommt in der Ost- und Nordsee vor (an den Küsten, auf Sandbänken und im Wattenmeer), im Nordpazifik und Nordatlantik.

Die Männchen werden rund 100 Kilo schwer, die Weibchen sind kleiner und leichter. Ein Seehund kann bis zu 30 Minuten (im Ruhezustand) unter Wasser bleiben und erreicht eine Tauchtiefe von 100 Metern.

Im Saarbrücker Zoo finden Schaufütterungen statt, bei der Sie mehr über diese wundervollen Tiere erfahren können. Die Fütterungen dienen zudem der Beschäftigung der Tiere.
Hier geht es zu den Fütterungszeiten

Die Seehundanlage

Mit einer Fläche von 2.000 Quadratmetern und einem Fassungsvermögen von 350 Kubikmetern Wasser ist die Anlage fast fünfmal so groß wie die alte. Eine Tribüne erlaubt es den Zuschauern, die Fütterungen besser zu sehen. Außerdem lassen sich die Tiere durch eine Glasscheibe auch unter Wasser beobachten.

Das alte Becken wurde 1967 ursprünglich für Pinguine angelegt und 1984 für die Seehundhaltung umgestaltet. Die Filtertechnik war veraltet und funktionierte nicht mehr einwandfrei. Dadurch musste das Wasser einmal pro Woche ausgewechselt werden, was enorme Kosten verursacht hat. Besonders bei warmem Wetter bildeten sich schnell Algen. Diese färbten das Wasser grün.

Das neue Filtersystem erlaubt es, das Wasser nur noch einmal pro Monat zu wechseln und somit die Kosten zu senken. Der Wasserverbrauch liegt jetzt mit rund 2.650 Kubikmetern im Jahr deutlich unter dem der alten Anlage (3.640 Kubikmeter). In das bisherige Seehundbecken sind nach einer Renovierung südamerikanische Humboldtpinguine eingezogen.

Der Neubau hat 2,9 Millionen Euro gekostet. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat den Bau mit rund 182.000 Euro gefördert. Das Umweltministerium hat 338.000 Euro wegen der innovativen Filtertechnik zugesteuert und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 104.000 Euro für die wissenschaftliche Begleitung des Projektes.

Die Neugestaltung der Seehundanlage ist Teil des Masterplans für den Zoo. Ein weiteres Bauprojekt war das neue Außengehege für Gorillas. Das Außengehege umfasst 1.400 Quadratmeter und grenzt direkt an das Menschenaffenhaus.

Info und Kontakt

Zoo Saarbrücken
Graf-Stauffenberg-Straße
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681 905-3600
Fax: +49 681 905-3638
E-Mail: zoo@saarbruecken.de
Website: www.zoo.saarbruecken.de